Gebete und Segenstexte
Kinder sind spontan bereit für das Gebet. Die Verbundenheit
kann ausgedrückt werden, indem wir einander die Hände
reichen: vor dem Essen, um einen Apfelbaum, auf einem
Berggipfel
In Reimform lässt es sich leichter beten:
Das Korn ist reif geworden
durch Sonne, Regen, Wind.
Wir danken für die Gaben
die deine Schöpfung sind.
Vater im Himmel,
wieder feiern wir Erntedank. Mit Saat und Ernte haben wir so
direkt nichts mehr zu tun. Das machen die Bauern für uns.
Aber, wir alle haben Grund zum Danken. Wir danken dir für
die gute Ernte in diesem Land. Dass wir mehr, als genug
haben, um zu leben.
Bei aller Freude über unser gutes Auskommen spüren wir auch
die Probleme: Wir sind längst nicht versöhnt mit der Natur.
Was soll aus den verwilderten Gärten werden? Hier der
Überfluss, und soviel Hunger in der Welt. Wir zittern um den
Frieden.
Vater im Himmel,
viele Felder auf der Welt sind vermint, verstrahlt,
vergiftet. Arbeitslosigkeit verbreitet sich in der
globalisierten Welt. Die Natur soll nicht unser Müllhaufen
sein.
Schütze uns vor Überheblichkeit, dass wir mit dem, was wir
essen, die Elendsländer nicht ausbeuten, dass wir Menschen
des Friedens sind.
Ja, hilf uns, den Frieden zu bewahren. So können wir dir am
besten danken und Früchte der Liebe tragen,wie du sie an uns
haben willst.
Auf dass wir Dankbarkeit und Liebe leben.
Und keine saure, sondern reife Frucht sind -
von deiner Liebe. Amen.
(Quelle:kgi)
Der Segen des Schöpfers sei bei dir -
Dich stets umgebend über dir - in dir.
Der Segen des Sohnes sei bei Dir
Der Wein und das Wasser
Das Brot und das Wort
Um dich zu ernähren
Um dich zu erinnern.
Der Segen des Geistes sei bei Dir
Der Wind und das Feuer,
die stets sanfte Stimme
um dich zu trösten
um dich zu bewegen
So segne uns der Gott unseres Lebens,
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Viele Menschen tun sich schwer zu beten.
Manche glauben an einen Gott, andere nicht;
entscheidend ist letztlich dass man sich vor dem Leben
in all seinen vielfältigen Formen verbeugen kann.
"Nichts lässt die Freude
beständiger im Herzen wohnen,
als die Übung der Dankbarkeit."