Daniel Furxer
Zivildienst in der Pfarre Frastanz von September 2002 bis
August 2003
Hauptaufgaben
Meine Aufgabe war die Sachbearbeitung für den
Auslandszivildienst. Ich habe interessierte Jugendliche
beraten, war im Mailkontakt mit Zivildienern, die gerade
ihren Dienst im Einsatzland geleistet haben und habe mich um
die Administration gekümmert.Beim Ausfahren des Essens für
ältere Leute, dem Essen auf Rädern, habe ich zudem wichtige
Erfahrungen gesammelt und habe im Gespräch mit den älteren
Leuten ihre Lebenswelt etwas besser kennengelernt.
Gelegentlich habe ich mit den sogenannten „Außenzivis“ (ich
selber war ja „Bürozivi“) zugepackt und beim Flohmarkt
mitgeholfen oder Aufgaben im Haus der Begegnung erledigt.
Meine Erfahrungen
Ich habe die Zeit als Zivildiener bei der Pfarre Frastanz
sehr positiv in Erinnerung. Die Berichte der
Auslandszivildiener, die sie mir verpflichtend per Mail
zugeschickt haben, um ihre Arbeit zu dokumentieren, oder
auch die persönlichen Kontakte mit ihnen, haben mich immer
wieder stark beeindruckt. Der soziale Einsatz der jungen
Männer, die im gleichen Alter oder sogar jünger waren als
ich, war erstaunlich. Ich ha-be dadurch heute noch einen
ganz anderen Blick auf die Welt in Südamerika und Afrika,
auch wenn ich selber noch nie dort war.
Heutige Tätigkeit
Seit Mai 2005 arbeite ich bei der Katholischen Kirche
Vorarlberg im Bereich Junge Kirche und im Bereich
Kommunikation. Die positiven Erfahrungen mit der Kirche in
der Zeit als Ministrant und als Zivildiener bei der Pfarre
Frastanz haben mich bestärkt, mich für diesen Beruf bei der
Kirche zu entscheiden.