Voraussetzungen
Grundvoraussetzung für den Auslandsdienst ist, dass der
Bewerber tauglich ist und seinen Zivildienstantrag gestellt
hat (Zivildienstbescheid). Weiters darf der Bewerber bei
Dienstantritt das 28. Lebensjahr nur unwesentlich
überschritten haben, da der Auslandsdienst vor Vollendung
des 30. Lebensjahres abgeschlossen sein muss.
Abgesehen von den spezifischen Voraussetzungen der einzelnen
Dienststellen (siehe Voraussetzungen bei den
Stellenbeschreibungen) werden eine ausgeprägte soziale
Kompetenz des Bewerbers (soziales Engagement) sowie seine
psychische und körperliche Eignung für den Einsatz in einem
Tropenland vorausgesetzt (eine Untersuchung auf
Tropentauglichkeit ist wünschenswert).
Jeder Auslandsdiener muss vor seinem Dienstantritt je ein
Seminar aus den Bereichen
- Entwicklungszusammenarbeit
- Umgang mit fremden Kulturen
- Konfliktmanagement
- Kirche und Mission heute
absolvieren. Die ersten drei Bereiche werden durch den
Besuch von Veranstaltungen der Entwicklungshilfeorganisation
Horizont 3000 (Sitz in Wien, Partner der Pfarre Frastanz)
abgedeckt. Diese finden jeweils im Frühling und im Herbst
statt. Zum Bereich "Kirche und Mission heute"
veranstaltet die Pfarre jährlich ein eigenes Seminar. Die
Kosten für Seminar, Anreise und evt. Nächtigungen werden von
der Pfarre Frastanz getragen.
Das Beherrschen der Sprache des Einsatzlandes ist eine
Grundvoraussetzung, um einer Dienststelle zugeteilt zu
werden.
In den spanisch-sprachigen Ländern Südamerikas werden gute
Spanischkenntnisse vorausgesetzt (Matura oder vergleichbares
Niveau). In Brasilien werden Grundkenntnisse der
portugiesischen Sprache verlangt. Israel legt ebenso wie
Afrika Wert auf gutes Englisch in Sprache und Schrift. Für
die Projekte in Afrika sind zusätzlich Grundkenntnisse der
französischen Sprache vorteilhaft. Die Sprachausbildung
organisiert und bezahlt der Auslandsdiener selbst.